Appenzellerland
Mitg.

Wichtigste «Nägel» sind eingeschlagen

Die evangelisch-reformierte Landeskirche beider Appenzell soll eine neue, zeitgemässe Verfassung erhalten, die den zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklungen und Veränderungen Rechnung trägt.

Dazu wurden vergangenen Frühling vier Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit den Themen Strukturen; kirchliches Leben und Dienstrecht; Behörden und demokratische Rechte und Finanzen befassten. In der abschliessenden Konsultation wurden nun Visionen, Inhalte und Thesen von allen Mitgliedern der Arbeitsgruppen zur Verfassungsrevision verabschiedet. Kirchenratspräsident Koni Bruderer fasste dazu die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

Als nächstes wird nun eine Fachkommission unter Beizug von PD Dr. iur. Lorenz Engi, der sich an der abschliessenden Konsultation vorstellte, die Inhalte zu Papier bringen. Der Verfassungsentwurf wird vom Kirchenrat frühestens im Frühling 2020 behandelt und dann voraussichtlich im Herbst 2020 in erster Lesung der Synode unterbreitet werden. Dazwischen ist eine breite Vernehmlassung geplant. Die Volksabstimmung ist für 2021 vorgesehen.