Heiden - Fussball
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Eschner Ohrfeige zum Saisonauftakt

Mit einem deutlichen 0:5 startet der Vorderländer Drittligist FC Heiden gegen effiziente Eschner-Reserven in die neue Saison.

Die Gäste, ihres Zeichens Aufsteiger, reisten mit einem breiten Aufgebot an. In der Startphase agierten die Gastgeber mutig und zeigten offensive Präsenz. Nach sieben Spielminuten bot sich Knöpfler die Riesenchance zur Führung, er verzog aber aus bester Position. Auch bei einem elfmeter-würdigen Tackling gegen Shaqiri nach einer guten Viertelstunde fanden die Vorderländer bei Schiedsrichter Muniain kein Gehör. Bestimmend, aber nicht ganz zwingend – damit lassen sich die ersten 30 Minuten der Mannschaft von Ueli Schuler und Renato Verona gut beschreiben.
Danach kam der Gast an – und schlug gleich zu. Mit der ersten echten Torchance brachte Caglar die Liechtensteiner per Freistoss in Führung. Bitter für Heiden, spielte Wild in der davor geahndeten Aktion doch klar den Ball. Die Gäste hatten nun Aufwind und erhöhten zwei Minuten vor der Pause durch Toplu gar auf 0:2. Ein karger Lohn für den Vorderländer Drittligisten. Zur zweiten Spielhälfte schien noch einmal ein Ruck durch das Heimteam zu gehen. Doch trotz vorbildlichem Kampf konnten sowohl Widmer (49.), Bektesi (52.) als auch Bischoff (64.) aus teils bester Position nicht reüssieren.
Die endgültige Entscheidung leiteten die Gastgeber gleich selber ein. Nach einem weiten Ausflug von Heiden-Hüter Palumbo führten die Gäste den erhaltenen Einwurf schnell aus. Noch schneller reagierte Bleisch, der den Ball von Höhe der Ersatzbank in das verwaiste Heiden-Tor spedierte. Es war die Entscheidung – die weiteren Tore von Meier (77.) und Toplu (87.) waren nur noch Zugabe. Gemessen an den Spielanteilen fiel der Eschener-Sieg um ein bis zwei Tore zu hoch aus. Dass vier der fünf Tore durch Spieler aus dem 1.Liga-Team fielen, mag für Heiden ärgerlich sein. Letztendlich zeigte die Gerbe-Elf an diesem Sonntag jedoch einfach zu wenig, um in der 3.Liga bestehen zu können. Das Trainer-Duo Schuler/Verona hat noch viel zu tun.