Herisau
kk

Ende der Jagd auf Reh-, Hirsch- und Gämswild

Am Samstag, 23. November, ist in Appenzell Ausserhoden die Hochjagd auf Hirsche und Gämsen sowie die Niederjagd auf Rehwild unfallfrei abgeschlossen worden. Weiterhin offen ist die Jagd auf Wildschweine sowie die Passjagd auf Fuchs, Dachs, Steinmarder und Rabenvögel.

Die ordentliche Rehjagd im Ausserrhodischen dauerte vom 2. September bis 2. November. In dieser Zeit ist die Zielvorgabe von mindestens 90 Prozent des Sollabschusses in den Jagdbezirken Mittelland und Vorderland erreicht worden. Im Hinterland musste die Rehjagd bis am 23. November verlängert werden.  Die Hirschjagd, die in zwei Jagdperioden vom 2. bis 23. September und vom 6. bis 11. November durchgeführt wurde, war sehr erfolgreich. Mit total 58 erlegten Tieren wurde die höchste Rotwildstrecke in Ausserrhoden seit Beginn der Jagdstatistik im Jahr 1933 erzielt. Auch bei der Wildschweinjagd zeichnet sich eine Rekordstrecke ab. Die Jagdzeit auf diese Wildart läuft noch bis zum 31. Januar 2020. Trotzdem sind bis heute bereits sieben Wildschweine erlegt worden. Dies ist dreimal mehr als in der vergangenen Jagdsaison 2018/2019 geschossen werden konnte.

Die vergangene Nieder- und Hochjagd wurde von der Jägerschaft verantwortungsbewusst und mit viel Engagement durchgeführt. Damit hat die Ausserrhoder Jagd einen wertvollen Beitrag zur Erreichung eines ausgewogenen Gleichgewichtes zwischen Wild, Wald und Flur geleistet.  Weiterhin offen ist die Jagd auf Dachse (bis 15. Januar 2020), Wildschweine (bis 31. Januar 2020) sowie die Passjagd auf Steinmarder und Rabenkrähen (bis 15. Februar 2020) sowie Füchse (bis 29. Februar 2020).